Die kleine Stadt-Blühwiese

 

Der kleine Garten auf unserem Stadtgrundstück soll eine Blühwiese bekommen.

 

Zunächst müssen wir entscheiden, wo die Blühwiese entstehen soll. Kriterien sind dabei

 

  • Es soll eine Fläche sein, wo jetzt Rasen ist.

  • Gut wäre es, wenn die Wiese viel Sonne bekommt.

  • Es soll am Ende schön aussehen: ein „Fleck“ gefällt uns besser als eine rechtwinklige Form.

  • Wir wollen die Blumen und Bienen später von der Terrasse aus genießen können.

 

 

 

Auf der Rasenfläche steht noch eine Turnstange, die sehr selten benutzt wird. Dort, wo ein großes Trampolin stand, ist

der Rasen stark vermoost. Aufgrund der hohen Bepflanzung zur Straße hin, kommt hier selten die Sonne vorbei.

 

 

Der schmale Grasstreifen liegt im Süden des Hauses und hat fast immer Sonne. Er ist aber von der Terrasse nicht

einsehbar. Außerdem könnte man hier nur eine rechteckige Blühwiese anlegen. Nachdem wir erfahren haben, dass

es auch Schatten-Wildblumenmischungen gibt, entscheiden wir uns für die andere Fläche. Es handelt sich um etwa

15 qm, die nun bearbeitet werden müssen. Für einen Gärtner/Gartenbauer ist das ein Witz und ich vermute, die

kommen dafür gar nicht. Wenn man also nicht selbst in der Lage ist, anzupacken, lädt man am besten ein paar

Freude zu einer Blühwiesen-Party ein.

 

 

 

Wir tragen zunächst die Grasnarbe ab. Aus den Grassoden bauen wir einen kleinen Hügel am Grundstücksrand.

Dann graben wir die Fläche um.

 

 

 

Um einen lockeren, mageren Boden zu bekommen, müssen wir eine große Menge Sand einarbeiten.

Dazu kaufen wir im Baustoffhandel ca. 2 m3 „Rheinischen Estrich-Sand“.

 

 

 

Der Sand wird mit einer Grabegabel eingearbeitet.

 

 

Mit Sand vermischt sähen wir auf der schattigeren Seite eine Wildblumenmischung für Schattenflächen aus.

Auf die andere Seite kommen Saat-Mischungen für Bienen und Insekten.

 

 

 

Zum Schluss wird die Saat mit einer Schaufel angedrückt. Wir sind gespannt auf das Ergebnis!