Sie haben einen Garten oder Balkon, wo es richtig schön blüht und summt? Machen Sie mit beim Gartenwettbewerb!

Wann?

Sommer 2019 

Was?

Wettbewerb um den insektenfreundlichsten Gartenraum Hennefs (Bewertung des zur Verfügung gestellte Angebot an Nahrung und Lebensraum für Insekten, aber auch des Strukturreichtum, der gestalterischen Qualität und der Nachhaltigkeit der Gartenanlage)

Wer?

alle Gärtner*innen im Hennefer Stadtgebiet mit einem kleinen (bis 150m²), mittelgroßen (150-500 m²) oder großen Garten (über 500 m²) oder Balkon (Sonderpreis!) - gerne auch Einsteiger*innen

Wie?

im Laufe der Sommerferien aussagekräftige Fotos (mindestens drei, maximal zehn) des Gartenraumes und eine kleine Beschreibung (Motivation, Besonderheiten, Schwerpunkt) mit den Kontaktdaten und der Adresse beim Umweltamt der Stadt Hennef einreichen

Zu gewinnen gibt es Gartenreisen und Sachpreise.

Die Durchführung liegt in der Hand des Arbeitskreises „Blühendes Hennef“ der Agenda 21 sowie des Umweltamtes der Stadt Hennef. Weitere Informationen zum Thema Insektenfreundlicher Garten gibt es bald auf dieser Seite.

Sie haben Lust, bei uns mitzumachen? Oder wollen einfach nur mal hereinschnuppern und sich anschauen, wie wir arbeiten? Dann kommen Sie doch einfach zum nächsten Treffen der AG! Wir treffen uns in der Regel am ersten Samstag im Monat von 10:00 - 12:00 bei einem der Mitglieder. Wo genau, steht hier:

Das nächste Treffen der AG findet am Samstag, den 2.2.2019, von 10:00-12:00 bei Inke und Rüdiger Kolb in Hennef statt. Wer sich für unsere Aktivitäten interessiert, ist herzlich eingeladen. Voraussichtliche Gesprächsthemen sind

  • der geplante Wettbewerb sowie
  • die Gestaltung der Webseiten.
  • Und vielleicht der Naturschutz auf Kirchenäckern.

 

Außerdem kann man sich gerne per EMail bei uns melden: 

Bitte nicht böse sein, wenn eine Antwort nicht sofort kommt -- wir machen das hier alles nebenbei in unserer Freizeit.

 

Übrigens: wir freuen uns über jeden Hinweis zur besseren Gestaltung unserer Webseiten. Egal, ob Sie über unsere Kommasetzung stolpern oder einen Hinweis auf ein spannendes Projekt haben - schreiben Sie uns an die oben angegebene EMail-Adresse!

An dieser Stelle möchten wir konkret zeigen, wie Hennefer Bürger ihren Garten, ihren Balkon oder eine öffentliche Fläche insektenfreundlich gestalten. Noch ist die Seite (fast) leer, wir brauchen Ihre Mithilfe, um sie zu füllen. Dokumentieren Sie Ihr Werk, angefangen vom Ausgangszustand (z.B. einer langweiligen Wiese) und über die gesamte Entwicklung zu einem insektenfreundlichen Biotop. Dabei gibt es auch Fehlschläge, die oft wertvoll sind, wenn man selber und andere daraus lernen können. Hier finden Sie eine sehr konkrete Einstieghilfe von Simone König: Blühwiese im eigenen Garten, aber jeder Weg ist richtig, wenn er zum Ziel führt.

Bitte schicken Sie Ihre Fotos und Texte zusammen mit einer Genehmigung zur Veröffentlichung an unsere EMail-Adresse:

Besuch beim Imker

Am 4.5.16 haben 17 Flüchtlinge mit vielen Kindern in Kurscheid einen Imker besucht. Wir waren drei Begleiter: Johannes Oppermann Leiter des Umweltamtes der Stadt Hennef, Wolfgang Schneider vom Ökumenischen Umweltkreis und Regina Osterhaus-Ehm von der Agenda 21 in Hennef.

Es war ein Flüchtling dabei, der selbst Imker / Bienenzüchter war. Er zeigte sich auch gleich sehr sicher bei den Bienenstöcken. Vielleicht lässt sich eine engere Zusammenarbeit realisieren falls er in Hennef bleibt. 

Alle waren begeistert. Die Kinder haben sich sehr über die Honigbrötchen gefreut.

Ideen für weitere Ausflüge sind bereits vorhanden.

 

Großes Interesse: „Landwirtschaft und Insektenschutz“

(22.22018, ms) Groß war das Interesse an der Veranstaltung unter dem Titel „Landwirtschaft und Insektenschutz“, zu der die Lokale Agenda 21 Hennef und das Umweltamt der Stadt Hennef eingeladen hatten. Nach der Begrüßung durch die Agenda-Vorsitzende Regina Osterhaus-Ehm, ging es um die Frage: „Was steckt genau hinter dem vieldiskutierten „Insektensterben“, und welche kooperative Naturschutzmaßnahmen werden von der öffentlichen Hand für Landwirte angeboten?“.

Hierüber informierte Klaus Weddeling von der Biologischen Station des Rhein-Sieg-Kreises die rund 150 Interessierten. Er zeigte auf, wie sehr die Insektenfauna einerseits auf die offene Kulturlandschaft angewiesen ist, dass es aber andererseits im Zuge der Intensivierung zu folgereichen Einschnitten bei Artenvielfalt und Artenanzahl gekommen ist. Elisabeth Verhaag von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erläuterte die agrarpolitischen Instrumente und Prämienanreize, mit denen versucht wird, Umwelt- und Naturschutzaspekte in die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion zu integrieren. Ökologische Vorrangflächen, Greening und Zwischenfruchtanbau waren Stichworte, die Landwirten mittlerweile vertraut sind, in der Veranstaltung aber auch dem breiten Publikum kompetent erklärt wurden.

Was bei optimalen Bedingungen in einer ansonsten intensiv genutzten Kulturlandschaft für den Artenschutz möglich ist, zeigte Dr. Wolf Lopata am Beispiel einer Ausgleichfläche in Hangelar auf. Die eigens auf ausgewählte Zielarten abgestimmte Herrichtung und Pflege der Fläche ermöglicht auch ansonsten seltenen und gefährdeten Arten ihr Fortbestehen. Moderiert wurde der Abend von dem Journalist Detlef Reepen, langjähriger Berichterstatter im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.

Am 9. April rückt die Stadt Hennef ein weiteres Aktionsfeld zum Thema Insektenschutz in den Fokus. Dann geht es um Naturschutz im Garten.