Tina, Priska und RalfJ waren aktiv und haben einen Vorschlag für Kriterien beim Wettbewerb insektenfreundlicher Garten der Stadt Hennef ausgearbeitet.
Wir werden bei unserem nächsten Treffen am 3.11. in Hofen u.a. darüber sprechen.

15 Hennefer und zwei Sympathisanten aus Kölsch-Büllesbach haben am 13.10. Ideen gesammelt, um die Lebensbedingungen für Insekten und Vögel in Hennef zu verbessern. Eine lange Liste beschreibt Aktivitäten für die nächsten Jahre. Ganz konkret sollen zunächst Informationen für die Gestaltung blühfreudiger und insektenfreundlicher Gärten gesammelt werden. Diese sollen auf unseren Webseiten zugänglich sein. Im kommenden Jahr folgt ein insektenfreundlicher Gartenwettbewerb, dessen Bewertungskriterien ausgearbeitet werden müssen. Wer sich berufen fühlt, bei diesen oder ähnlichen Aktivitäten mitzumachen, ist herzlich zum nächsten Treffen am 3.11. um 9:00 bei Ralf Dettinger und Sonja Hensel in Hofen 1 eingeladen.

Gründungsmitglieder Tina, Rüdiger, Simone, Priska, Johannes, Ralf, Inke, Sonja, Ralf, Regina, Karl

Großes Interesse: „Landwirtschaft und Insektenschutz“

(22.22018, ms) Groß war das Interesse an der Veranstaltung unter dem Titel „Landwirtschaft und Insektenschutz“, zu der die Lokale Agenda 21 Hennef und das Umweltamt der Stadt Hennef eingeladen hatten. Nach der Begrüßung durch die Agenda-Vorsitzende Regina Osterhaus-Ehm, ging es um die Frage: „Was steckt genau hinter dem vieldiskutierten „Insektensterben“, und welche kooperative Naturschutzmaßnahmen werden von der öffentlichen Hand für Landwirte angeboten?“.

Hierüber informierte Klaus Weddeling von der Biologischen Station des Rhein-Sieg-Kreises die rund 150 Interessierten. Er zeigte auf, wie sehr die Insektenfauna einerseits auf die offene Kulturlandschaft angewiesen ist, dass es aber andererseits im Zuge der Intensivierung zu folgereichen Einschnitten bei Artenvielfalt und Artenanzahl gekommen ist. Elisabeth Verhaag von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erläuterte die agrarpolitischen Instrumente und Prämienanreize, mit denen versucht wird, Umwelt- und Naturschutzaspekte in die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion zu integrieren. Ökologische Vorrangflächen, Greening und Zwischenfruchtanbau waren Stichworte, die Landwirten mittlerweile vertraut sind, in der Veranstaltung aber auch dem breiten Publikum kompetent erklärt wurden.

Was bei optimalen Bedingungen in einer ansonsten intensiv genutzten Kulturlandschaft für den Artenschutz möglich ist, zeigte Dr. Wolf Lopata am Beispiel einer Ausgleichfläche in Hangelar auf. Die eigens auf ausgewählte Zielarten abgestimmte Herrichtung und Pflege der Fläche ermöglicht auch ansonsten seltenen und gefährdeten Arten ihr Fortbestehen. Moderiert wurde der Abend von dem Journalist Detlef Reepen, langjähriger Berichterstatter im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.

Am 9. April rückt die Stadt Hennef ein weiteres Aktionsfeld zum Thema Insektenschutz in den Fokus. Dann geht es um Naturschutz im Garten.

Bienensterben und Glyphosat waren im vergangenen Jahr heiße Diskussionsthemen. Mancher von uns erinnert sich an Autobahnfahrten, nach denen man hunderte von toten Insekten von der Windschutzscheibe kratzen musste - diese Zeiten sind vorbei. Was bedeutet das für uns? In China werden Ackerpflanzen bereits manuell bestäubt, in den USA verdienen reisende Imker ihr Geld damit, dass sie ihre Völker zu den Monokulturen fahren, weil sonst keine ausreichende Bestäubung mehr stattfindet. Und viele dieser Bienen sterben. Hier kann man sich zwei Videos dazu anschauen:

Was können wir tun? Große Veränderungen fangen vor der Haustüre an! Unser Ziel ist die Schaffung von mehr Lebensraum für Insekten und Vögel in einer grünen Stadt. Interessierte Bürger treffen sich am Samstag, den 13. Oktober 2018 von 10:00 Uhr bis 12:00 zur Gründung einer Arbeitsgruppe der Agenda21 in Hennef.

Das Treffen findet statt bei Familie Jonas in Theishohn.    Anfahrt

Wir wollen Ideen sammeln und Aktionen entwickeln.

 

Einladung zum Gründungstreffen
Einladung zum Gründungstreffen: auf aktive Teilnehmer freuen sich Ralf Dettinger, Priska Dietsche, Sonja Hensel, Rüdiger und Inke Kolb, Karl Jonas

 

 

Besuch beim Imker

Am 4.5.16 haben 17 Flüchtlinge mit vielen Kindern in Kurscheid einen Imker besucht. Wir waren drei Begleiter: Johannes Oppermann Leiter des Umweltamtes der Stadt Hennef, Wolfgang Schneider vom Ökumenischen Umweltkreis und Regina Osterhaus-Ehm von der Agenda 21 in Hennef.

Es war ein Flüchtling dabei, der selbst Imker / Bienenzüchter war. Er zeigte sich auch gleich sehr sicher bei den Bienenstöcken. Vielleicht lässt sich eine engere Zusammenarbeit realisieren falls er in Hennef bleibt. 

Alle waren begeistert. Die Kinder haben sich sehr über die Honigbrötchen gefreut.

Ideen für weitere Ausflüge sind bereits vorhanden.