Auch in der Landwirtschaft hat das Thema Biodervisität an Bedeutung gewonnen. Auf den Seiten der Landwirtschaftskammer gibt es nun Kurzfilme zu diesem Thema.

Diese laden ein zu Entdeckungsreisen durchs Feld. Auf den Flächen der Leitbetriebe Biodiversität wird in Kurzfilmen gezeigt, welche vielfältigen Maßnahmenmöglichkeiten es gibt. Die Berater informieren über die Maßnahmen, die Wirkung und geben Praxistipps.

Ein interessantes Angebot für Landwirt*innen, aner auch für interessierte Lai*innen.

https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/naturschutz/video/index.htm

Für Menschen mit Lust am Gärtnern aber derzeit ohne Garten: Im Pfarrgarten von St. Michael, Geistingen stehen Flächen zur Gartengestaltung bereit. Wer Freude an Gartenarbeit hat und die Betreuung einer Staudenfläche oder die Anlage von Blühflächen unterstützen möchte, kann sich gern bei Johannes Oppermann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Sabine Montag (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden.

Vom einmaligen Arbeitseinsatz bis zu einer regelmäßigen gemeinsamen Gartenarbeit ist alles möglich.

Im Juli hatten wir die Parteien, die sich bei der Kommunalwahl der Abstimmung stellen, gefragt, wie sie mehr Insektenschutz in Hennef verwirklichen wollen. Nun liegen die Anworten vor. Wir haben diese in einer Übersicht zusammengestellt, die wir im Folgenden veröffentlichen. So kann man sich schnell einen Überblick über die Positionen verschaffen. Hier findet sich die Übersicht als pdf-Datei.

Wer es genauer wissen möchte: Ein Klick auf den Parteiennamen in den nachfolgenden Links führt außerdem zu dem jeweiligen Dokument mit der Antwort im Original: CDU, Linke, FDP, Grüne, SPD.

 

 

 

Wer Land besitzt und dies zur landwirtschaftlichen Nutzung verpachtet, hat ein wirksames Instrument an der Hand, um Natur- bzw. Insektenschutz voranzutreiben. Mag die einzelne Fläche auch klein sein, auf ganz Hennef gerechnet kommt einiges zusammen, denn ca. die Hälfte der Stadtfläche wird landwirtschaftlich genutzt: insgesamt über 5000 ha.

Wenn ein Pachtvertrag ausläuft, ist die richtige Gelegenheit, um ökologische Nutzungsbedingungen in einen neuen Vertrag hineinzuschreiben. Weniger einfach, aber durchaus möglich sind Änderungen in einem laufenden Pachtverhältnis. Viele Landwirt*innen sind Ideen des Naturschutzes gegenüber sehr aufgeschlossen. Es lohnt sich also, das Gespräch zu suchen.

Welche Maßnahmen auf welcher Fläche angebracht sind, muss im Einzelfall entschieden werden. Eine Vielfalt an Möglichkeiten beschreibt die Internetseite der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe fairpachten.org. Dort finden sich auch ausführliche Beschreibungen der im Folgenden genannten Maßnahmen: Meist sinnvoll ist z.B. das Anlegen von (dauerhaften) Blühstreifen und eine Vermeidung übermäßigen Düngens in die Pachtbedingungen aufzunehmen Für Grünland kann eine naturverträgliche Wiesennutzung festgeschrieben werden, bei der z.B. in festgelegtem Abstand gemäht wird. Im Bereich des Ackerbaus können z.B. zweijährige Anbaupausen für Mais in Verträge hineingeschrieben werden.

Auf fairpachten.org findet sich ein Musterpachtvertrag, der schon in seiner Präambel betont, dass die gepachtete Fläche mit "besonderer Rücksicht auf Natur und Landschaft bewirtschaftet" werden soll.Darüber hinaus kann er an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Auf der Webseite finden sich eine Vielzahl von Maßnahmen, die sich in den Vertrag (in § 9) einpflegen lassen - über die hinaus, die wir oben kurz aufgezählt haben.

Fairpachten bietet auch eine kostenlose Beratung an. Damit kann jede*r Landbesitzer*in die optimale – insektenfreundliche – Nutzung für die eigene Fläche finden und im neuen Pachtvertrag festschreiben.

Wer mit dem Gedanken spielt, in seinem Garten mehr Lebensraum für Insekten zu schaffen, kann sich bei einer Gartenbesichtigung in Hennef Anregungen holen. Der Gewinnergarten des Wettbewerbs „Hennef summt“ (2019) öffnet am 5. September um 13 Uhr seine Pforten.

Der Eigentümer des Gartens wird gerne Tipps und Hinweise zu einer nachhaltigen und ökologischen Gartengestaltung geben und Fragen dazu beantworten. Willkommen sind alle – vom Anfänger bis zum Profi.

Interessierte können sich anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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