Ehrenamtliche berieten Interessierte bei der insektenfreundlichen Umgestaltung ihrer Vorgärten

Familie Konetzky steckt viel Mühe in ihren Garten. Bei ihrem Vorgarten aber dachte sie: da geht noch mehr! Er sollte nicht nur schön aussehen, sondern auch so gestaltet werden, dass er Insekten einen möglichst optimalen Lebensraum bietet.

Zu diesem Thema nahm sie die ehrenamtliche Beratung in Anspruch, die die AG Blühendes Hennef (blüHen) Interessierten angeboten hatte. Zu diesem Zweck nahm sich der Gartenbauer Franz Buhr eine Stunde Zeit, um vor Ort Tipps zu geben, wie der vorhandene Vorgarten umgestaltet werden könnte. Er schaute zunächst, was schon vorhanden war und fand Nützliches wie Sonnenhut, aber auch Pflanzen, die Insekten eher nicht für sich nutzen können wie Hortensien. Da aber insgesamt auch noch viel freie Fläche zur Verfügung stand, riet er dazu, die bereits vorhandenen Pflanzen zu belassen, denn sie sind bereits gut verwurzelt und deshalb auch weniger anfällig bei Trockenheit. Weiterhin gab er dem Ehepaar Konetzky Hinweise, welche Stauden sinnvollerweise in dem überwiegend schattigen Beet zu pflanzen sind. Sein Tipp war, nach und nach die ganze Fläche durch Stauden zuwachsen zu lassen. Dabei sollten die Pflanzen so ausgewählt werden, dass praktisch während der ganzen Wachstumsperiode etwas blüht. Wenn dieses Stadium erreicht sei, verringere sich auch der Arbeitsaufwand, weil unerwünschte Pflanzen weniger Chancen hätten.

Die Beratung bei Familie Konetzky war nur eine von mehreren Terminen, bei denen Ehrenamtliche mit Unterstützung des Umweltamtes der Stadt Hennef Interessierte zum Thema „Insektenfreundliche Vorgärten“ berieten. Ziel von blüHen ist es, mit dieser Aktion möglichst viele Menschen dafür zu begeistern, dass sie ihre Vorgärten so gestalten, dass  sie vielfältigen Insekten als Lebensraum dienen. Wer zu diesem Thema Fragen hat, findet Informationen weiter unten auf dieser Seite und kann sich auch gerne mit weiteren Fragen an uns wenden.