Buchtipp: FAIRONOMICS
ist ein neues Buch von Autoren und Projektmacher Ilona Koglin und Marek Rohde.
In diesem Buch gehen sie die Frage nach „Ist es möglich, die Welt fairer und ökologischer zu machen und dabei gleichzeitig auch noch ein gutes Leben zu führen?“, und kommen zum Schluss zur Antwort „Ja“.
Diese Buch gibt Ratschläge, wie wir unsere Unternehmen, Organisationen und Initiativen gestalten müssten, sodass einen öko-soziale Wirtschaft entsteht, als „Faironomics“.

https://www.faironomics.de/

Wertvoller Lebensraum für Tiere: Tot- (Lebend-)holz im Garten

Wer einmal ein unbeabsichtigt liegen gebliebenes Stück Holz nach einiger Zeit vom Boden aufhebt, wird erstaunt sein, welches Leben sich hier inzwischen eingefunden hat! Totes Holz im Garten ist ein besonders wertvoller Lebensraum für viele Insekten. So ernähren sich z.B. Käfer wie der gefährdete Nashornkäfer bzw. ihre Larven von zerfallendem Altholz. Hautflügler (u.a. Bienen und Wespen) legen ihre Eier in Holzgängen ab, die von anderen Insekten vorgebohrt wurden. Dazu gehören auch einige der Solitärwespen, die von Schadinsekten im Garten leben. Viele von oder in totem Holz lebende Tiere tragen aufgrund ihrer räuberischen Lebensweise zur Regulation des biologischen Gleichgewichts in Gärten und Parks bei. Auch so wichtige Blattlausvertilger wie Marienkäfer, Schlupfwespen oder Ohrwürmer gehören dazu. Totes, vermoderndes Holz ist zudem ein wichtiges Glied im Stoffkreislauf der Natur. Werden Holzabfälle, die beim Gehölzschnitt gewonnen werden, zu Reisighaufen aufgeschichtet, entwickeln sich auch Lebensräume für viele Singvögel und Säugetiere. Zaunkönig oder Rotkehlchen nutzen Reisighaufen gerne als Versteck und Brutplatz. Spitzmäuse, Igel, Mauswiesel, Erdkröte oder Zauneidechse finden in einem Holzhaufen einen optimalen Überwinterungsplatz und Unterschlupf.

Anlage von Reisig- und Totholzhaufen: So gut wie in jedem Garten lässt sich an geeigneter Stelle Holz zu einem Reisig- oder Totholzhaufen aufschichten. Auch Laub, Wurzeln, Baumstubben oder Aststücke können mit verwertet werden. Mit Rank- oder Kletterpflanzen bepflanzt wirkt solch ein Reisighaufen keineswegs störend. Ästhetisch ansprechend wirken auch Reisighaufen, die heckenartig angelegt und mit eingeschlagenen Pfählen und Flechtwerk aus Zweigen eingefasst werden. Zum Schutz vor Katzen kann man den Reisighaufen mit vier Pfählen und Maschendraht abdecken.

Abgestorbene Bäume erhalten? Vor dem Fällen abgestorbener Bäume sollte nach Möglichkeit ihre Verwendung für den Artenschutz geprüft werden. Im absterbenden Holz können viele Höhlenbrüter wie Eulen, Baumläufer, Spechte oder Kleiber ihre Nisthöhlen bauen. Auch Fledermäuse suchen Baumhöhlen als Unterschlupf auf, und Hummeln legen dort bevorzugt ihre Nester an. Wenn eine Gefährdung durch herabstürzende Äste zu befürchten ist, sollten Sie zumindest den Baumstumpf mit einigen Ästen stehen lassen. Mit Waldreben (Clematis) oder Efeu bepflanzt kann ein abgestorbener Baumstamm sehr dekorativ aussehen. Nützliche Tipps zum Thema finden Sie hier!

 

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„Mikroplastik in der Umwelt“, Vortrag am Do. 13.06.2019

Die Agenda 21 hatte eingeladen zu einem Vortrag zum Thema "Mikroplastik in der Umwelt - Auswirkungen und Vermeidungsstrategien“.

Referent war Jan-Hendrik Ehm, M. Sc., wiss. Mitarb. am Institut für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen.

Die Vermeidung von Mikroplastik ist das Schwerpunktthema des Vereins Agenda 21 im laufenden Jahr. Es gab eine Einführung in die Thematik und Informationen, was wir und andere zur Vermeidung tun können.

Mehr Infos? Einfach E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Garten im Juli und August

Wasserstellen für Insekten und andere Gartenbewohner

Nur wenige Gartenbesitzer haben einen Teich im Garten. Daher heißt es bei einem trockenen Sommer auf dem Balkon oder im Garten für eine Wasserquelle für die Insekten zu sorgen. Bienen, Hummeln, Libellen und all die anderen Mitglieder der Insektenfamilie benötigen genauso Wasser wie Säugetiere oder Vögel. Für die kleinsten Mitglieder Ihres Gartens oder auf dem Balkon kann aber schon ein mit Wasser gefüllter Suppenteller zur tödlichen Falle werden. Die filigranen Flügel der Tiere dürfen nicht nass werden, da schon das Gewicht winziger Wassertropfen ausreicht, dass die Insekten nicht mehr abheben können. Entsprechend benötigen Insekten einen Landeplatz, von dem aus sie Wasser aufnehmen können. Die Lösung ist wiederum eine Schale mit Wasser, in die jedoch noch kleine Steine gelegt werden, die über das Wasserniveau hinausragen.

Wo soll die Insektentränke aufgestellt werden?

Zu einem insektenfreundlichen Garten gehört natürlich auch eine Tränke für den Sommer für die „Summer“. Zwar gehören auch Insekten zum Beuteschema von Katzen, jedoch lange nicht in dem Ausmaß wie Vögel. Dementsprechend kann die Insektentränke ruhig auf den Boden, etwa am Rasenrand oder im Staudenbeet, aufgestellt werden. Eine Insektentränke muss auch nicht jeden Tag gereinigt werden, denn von den Hinterlassenschaften der Kleinstlebewesen geht keine Gefahr aus, ganz im Gegensatz zu den Vögeln, in deren Kot sich Krankheitserreger befinden, die auf den Menschen übertragbar sein können. Hier heißt es bei hohen Temperaturen am besten täglich das Wasser wechseln. Bei einer Insektentränke reicht es aus, das Wasser 1x wöchentlich zu erneuern.

Nützliche Tipps zum Thema:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/elemente/22650.html

https://grüneliebe.de/wasser-fuer-voegel-und-insekten-diy-insektentraenke/

 

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Was kann man im April im Garten tun?

Zum Beispiel insektenfreundliche Stauden pflanzen!

Mit der Pflanzung von geeigneten Nährpflanzen können wir zur Erhaltung der Artenvielfalt der Insekten in unseren Gärten beitragen. Stauden liefern ein fast ganzjähriges Nahrungsangebot an Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Je naturnaher ein Garten ist, desto mehr eignet er sich als Lebensraum. Naturnahe Gärten haben ein oder zwei Ecken, die sich selbst überlassen werden, z.B. eine spät gemähte Magerwiese oder eine „Unkrautecke“. Auch Asthaufen oder alte Bäume sind wertvoll, da u.a. verschiedene Schmetterlingsarten in Baum- und Asthöhlen überwintern. Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger der Lebensraum und je größer die Pflanzenvielfalt, desto mehr Insekten werden sich im Garten ansiedeln.

 

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